Auf die Länge kommt es an

Der schmale Schwertkasten setzt auch voraus, dass der Kasten von innen später keine Kratzer und Macken im Lack bekommt, wodurch das Holz Wasser ziehen kann. Denn ich kann ihn später ja nicht von innen lackieren. Also habe ich den Kasten länger und breiter gebaut, damit noch Platz für einen Einsatz ist, in dem das Schwert läuft und der Verschleißteil sein wird. Ich habe eine grobe Idee, wie das Ding aussehen wird und aus welchem Material es bestehen wird, aber genaues sehen wir dann. Erstmal musste ich die neuen Maße ausrechnen und dafür sorgen, dass das Boot insgesamt trotzdem nicht länger wird. Die beiden Teile der Mittelrippe mussten also in gleicher Position bleiben, wie in der Originalkonstruktion, nur die Kopfstücke bzw. die Schlitze darin mussten geändert werden. Wenn die Kopfstücke aber andere Maße bekommen, schließen sie nicht mehr bündig mit den Seitenteilen des Schwertkastens ab. Das finde ich jetzt nicht so schlimm, denn das ist später so im Boot drin, dass es niemals wieder jemand sieht. Sobald die Kopfstücke 3 Lagen Epoxy drauf haben, können die Seitenteile des Schwertkastens dran. Wie man sieht habe ich aus dem ersten Schraubzwingendebakel gelernt und die Zwingen ordentlich mit Klarsichtfolie oder Klebeband umwickelt, damit sie nicht am Epoxy kleben bleiben.

Da die Seitenteile nicht mit den geänderten Kopfstücken abschließen, kann ich die Seitenteile nicht dafür verwenden, den Abstand zwischen den beiden Teilen des Spantengerüsts zu bestimmen. Also habe ich eine Lehre gebaut, mit der ich die Position der Mittelrippenteile zueinander bestimmt habe und hoffe nun, dass alles passt. Es wäre ja doof, wenn jetzt meine Planken zu kurz sind.

Damit der Schwertkasten am Ende senkrecht steht, musste ich ordentlich richten. Es hat geholfen, oben an die Wirbelsäule Versteifungen zu klemmen, damit sie gerade ist. Aber den vorderen Teil des Spantengerüsts musste ich auch nochmal aus der Schiene nehmen, in der er ausgerichtet ist. Gut, dass so viele Schraubzwingen da sind, und da bleiben können, während ich weiter arbeite.

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