Plankenverlängerung

Die Planken sind länger als die Sperrholzplatten. Deshalb werden sie je aus zwei Teilen stumpf mit Glasband zusammen geklebt. Damit das Glas später nicht aufträgt, werden die Platten leicht angeschrägt, was ich nach Augenmaß mit dem Exzenter gemacht habe. Und dann müssen sie auf einer absolut planen Ebene aneinander gelegt und verklebt werden. Wozu so eine Schweißplatte alles gut ist! Um die Klebung auch flach und gerade zu halten, beschwere ich sie mit Stahlteilen. Damit die nicht festkleben, kommt Klarsichtfolie dazwischen. Das verhindert zwar wirklich das Festkleben der Gewichte, aber es liegt nicht glatt auf dem Epoxy auf und hinterlässt nach dem Aushärten eine Kraterlandschaft, die beim Schleifen viel Frust bereitet. Trotz langsamer Drehzahl, grobem Papier und wenig Druck schleife ich leichte Rillen in das Holz neben dem Glasband. Im Boot ist das ja nicht so schlimm, und außen muss ich dann eben Spachteln üben. Gut, dass der Rumpf nicht klar lackiert werden soll.

Beim Zusammenkleben der Planken zeigt sich allerdings auch, dass die Papierpläne nicht ganz sauber sind. Die Plankenstücke sind am Stoß nicht gleich breit. Also wie zusammenkleben? Die Bodenplanken habe ich so geklebt, dass die gerade Kante am Kiel entlang glatt bleibt. Die Kante im Knick hat daher einen Versatz, den ich nach dem Schäften etwas beigeschliffen habe, damit die Lücke, die ich hinterher spachteln muss nicht zu kantig ist. Bei den Seitenplanken habe ich den Versatz dann jeweils zwischen links und rechts verspielt. Beim Auflegen der Planken wird sich zeigen, wie schlimm diese Lücken sind.

PlankenVorbereiten

Weil der Bug so spitz zuläuft, müssen auch die vorderen Teile mit 3 Schichten Epoxy lackiert werden. Und wie bei der Spitze des Steckdinos muss auch die erste Schicht komplett geschliffen werden; es sind Blasen ohne Ende drin. Allerdingst ist es nicht ganz leicht, die großen Planken von der Schweißplatte, auf der ich sie geklebt habe, auf die Arbeitsplatte zu bugsieren, auf der ich schleifen kann ohne mir den Rücken kaputt zu machen. Dabei kann ich dann aber auch gleich das Glasband über der Schäftung beischleifen, Löcher für die Kabelbinder bohren und dort schmale Ausbuchtungen sägen, wo später der Schwertkasten sitzt. Die Buchten mache ich zunächst ganz klein, damit sie auf keinen Fall größer als der Schwertkasten werden. Ganz ohne traue ich mich aber auch nicht, damit ich den Schwertkasten später wieder finde, wenn die Planken auf dem Boot sind.

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