Weiter geht’s, immer weiter geht’s

Als nächstes kamen die Seitenplanken. Laut Anleitung sollen die leichter gehen, weil sie nicht so stark gebogen sind. Außerdem kann man sie zunächst trocken an die Bodenplanken annähen und dann erst Bug und Spiegel kleben und nähen. Allerdings klappt das nur so ohne weiteres, wenn man die Löcher in den Planken passend gebohrt hat. Und das ist nicht unbedingt der Fall, wenn man es nach Papierplan macht. Nachdem also beide Planken dran hingen und wir nach und nach die Kabelbinder festzogen, zeigte sich, dass sie vorne am Bug nur mit großer Lücke passen.

Einerseits war die Bugplatte leicht verdreht, andererseits saßen aber auch die Seitenplanken zu weit hinten. Wahrscheinlich hätte ich es spachteln können, aber die Lücken waren mir zu groß. Neu machen hieß aber, alle Kabelbinder nochmal ab, neue Löcher bohren und nochmal anfangen. Die Löcher waren nicht das Problem, die kann man spachteln. Aber reichen die Kabelbinder? Es war natürlich Sonntag und Nachschub ließ sich nicht besorgen. Aber als die große Kabelbinderzählung ergab, dass sie reichen, habe ich beide Seitenplanken nochmal abgenommen und neu angehängt. Und plötzlich waren die Lücken am Bug ganz klein.

Es wurde schon dunkel als ich die Stöße zwischen den Kabelbindern mit angedicktem Epoxy zugeschmiert habe. Aber dann war die Metamorphose geschafft: Am 3. Oktober, dem letzten Tag des Jahres über 15 Grad, war aus dem Steckdino ein Stachelschwein geworden.

Stachelschwein4

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