Kleiner Hobel, lange Späne

Die Flügel bekommen Kanten aus Vollholz, damit es etwas stabiler wird und ich beim Trapezen gut drauf stehen kann. Und auch die vorderen Kanten sollen aus einem fetten Vollholzblock gefertigt werden, weil darüber die Lasten der Wanten und des Trapezes abgetragen werden. Ich weiß allerdings nicht, wie wichtig es ist, das Ding wie im Plan aus vier Stücken zusammen zu setzen und warum zwei verschiedene Hölzer verwendet werden sollen. Da es aber so mühselig ist, die schöne Baumscheibe in schmale Bretter aufzusägen, teile ich den Block nur in zwei Teile und leime sie wieder zusammen, damit sich später nichts verzieht. Allerdings werde ich den Zapfen, der in den Flügel greift, extra ansetzen, weil mir das für die Formgebung der Kante einfacher erscheint.

 

Ich will die Form ähnlich wie bei Schwert und Ruder, mit Hilfe des Frässchlittens rausarbeiten. Allerdings steht in diesem Fall auf einer Seite sehr viel über die Form über und um etwas schneller zu sein, versuche ich, einen Großteil davon mit dem Abrichthobel runterzunehmen. Grundsätzlich geht das auch prima, nur dass ich den Druck aufs Werkstück anscheinend nicht gleichmäßig halten kann, wenn ich von vorne nach hinten umgreife und somit schief hobele. Ich steige darum relativ schnell auf die Fräse um, das geht dann aber ruckzuck. Allerdings ist der Block höher als Schwert und Ruder es waren und selbst mit dem längsten Fräskopf komme ich nicht ganz bis nach unten. Da funktioniert die Hobeltechnik dann allerdings super und der kleine Handhobel erzeugt wunderbare Korkenzieherspäne auf dem Weg zur schönen Form.

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