Schiffbruch die erste

Als ich die Spantenverlängerungen für die Flügel eingebaut habe, hatte ich sie etwas länger gelassen, weil ich mir unsicher war, ob ich sie genau genug eingebaut bekomme. Nachdem ich nun die Flügelunterseiten an die Rundung des Rumpfes angepasst hatte, war der Moment gekommen, die Spanten auf die richtige Länge zu kürzen. Mit Hilfe der Flügelunterseiten und eines Richtscheits ließ sich das auch recht gut markieren. Und bei den vorderen Flügelstützen hat auch der Schnitt mit der Stichsäge super geklappt. Nur bei dem hinteren, der ja nicht an einem Spant, sondern nur stumpf auf die Kante des Spiegels geklebt ist, rappelte es erst kurz, dann machte es *Broch* und die Flügelstüzte war sauber abgebrochen, und zwar durch das Holz knapp hinter der Klebung.

Da das am ersten warmen Wochenende des Jahres passiert ist, konnte ich es gleich wieder ankleben und werde die Klebung auf beiden Seiten auch noch mit Glas verstärken, damit mir das ja nicht beim Segeln passiert. Und die andere Seite habe ich dann trotz des harten Holzes doch lieber mit der Hand gesägt, damit es nicht gleich zum zweiten Schiffbruch kommt.

Die vordersten Flügelstützen brauchten zudem noch einen schrägen Anschnitt, weil sie genau auf dem Knick des Flügels liegen. Inzwischen habe ich allerdings genug Übung, um den Schnitt einfach senkrecht mit der Handsäge zu machen.